Medienberichte

Keine Miet­zins­re­duk­ti­on: Re­fe­renz­zins­satz wird nicht gesenkt

Die Zinssätze von Hypotheken sind in der Schweiz im Durchschnitt gesunken. Allerdings ist die Änderung so klein, dass sie keinen Einfluss auf den Referenzzinssatz hat. Dieser ist für Mietzinse massgebend.

Der Hypothekarische Referenzzinssatz bleibt unverändert bei 1,25 Prozent. Dies gab das Bundesamt für Wohnungswesen am Dienstag bekannt. Der Referenzzinsatz hat Einfluss auf die Mietzinsen und wird vierteljährlich anhand des Durchschnitts der Hypothekarzinsen berechnet. Dieser ist in der letzten Dreimonatsperiode etwas gesunken, von 1,33 auf 1,3 Prozent.

Eine Senkung des Referenzzinssatzes sei damit nicht gerechtfertigt, so das Bundesamt für Wohnungswesen. Gemäss Berechnungsgrundlage werde der Referenzzinssatz erst gesenkt, wenn die durchschnittlichen Hypothekarzinssätze unter die Marke von 1,13 Prozent fallen sollten.

Lesen Sie hier den Artikel im Bote vom 1. Dezember.

Der Nationalrat sagt Nein zum Covid-19-Ge­schäfts­mie­te­ge­setz

  • Der Nationalrat lehnt das Covid-19-Geschäftsmietegesetz mit 100 zu 87 Stimmen bei 7 Enthaltungen ab.
  • Mit dem Gesetz hätten Geschäfte, die wegen Corona-Massnahmen schliessen mussten, einen Teil-Mieterlass erhalten.
  • Tritt am Mittwoch der Ständerat nicht auf das Gesetz ein, ist es definitiv vom Tisch.


Noch im Sommer war das Parlament für einen Teilerlass von Geschäftsmieten während der ersten Corona-Welle. Ein halbes Jahr später ist die entsprechende Vorlage akut gefährdet. Der Nationalrat lehnte heute das Covid-Geschäftsmietegesetz in der Gesamtabstimmung ab.

Lesen Sie hier den Artikel des SRF vom 30. November.

Private Innenhöfe und Dach­ter­ras­sen sollen für alle frei zugänglich werden

Als die Genossenschaftssiedlung Kalkbreite vor sechs Jahren eröffnet wurde, galt sie im rot-grünen Zürich für manche als modellhaft – auch in der Frage, wie offen man wohnen sollte. Dazu passten die Gross-Haushalte, Gemeinschaftsräume und Gemeinschaftsgärten. Und natürlich wurde auch der Innenhof des eindrücklichen Baus über dem Tramdepot im Kreis 4 so gestaltet, dass er öffentlich zugänglich ist. Es hat dort einen Spielplatz, der von Familien im Quartier genutzt wird, aber auch eine Dachterrasse. Zu Letztgenannter hatte die Öffentlichkeit aber bald einmal keinen Zugang mehr – weil die Bewohnerinnen und Bewohner mehr Platz benötigten als gedacht. Fakt ist aber auch, dass es Probleme mit Nachtruhestörungen gab.

Das offene Modell, das auch andere Genossenschaften verfolgen, ist ein Gegensatz zu manchen Siedlungen, wo Innenhöfe von hohen Fassaden ummauert sind – die typische Blockrandbebauung eben. Dieses Modell soll nun aufgebrochen werden und die «Kalkbreite» zum Vorbild für andere Bauten in der Stadt werden. Das geht aus Verhandlungen hervor, die zurzeit im rot-grün dominierten Stadtparlament laufen.

In einer Kommission wird die Stadtplanung der Zukunft besprochen, konkret der kommunale Siedlungsrichtplan. Die Stossrichtung, welche links-grüne Parteien verfolgen, lässt aufhorchen: Private Innenhöfe, Dachterrassen und andere Aussenräume sollen, wenn immer möglich, öffentlich zugänglich gemacht werden. Die Bürgerlichen befürchten, dass private Bauherren künftig sogar zu einer Öffnung gezwungen werden.   

Lesen Sie hier den Artikel von Michael von Ledebur und Daniel Fritzsche in der Neue Zürcher Zeitung  vom 26. November.     

Das Bun­des­ge­richt stärkt mit einer Pra­xis­än­de­rung die Stellung der Vermieter

Mieter haben unter bestimmten Voraussetzungen das Recht, den Anfangsmietzins anzufechten. Nun hat das Bundesgericht in einem Leitentscheid seine Rechtsprechung zur Anfechtung des Anfangsmietzinses angepasst.

Lesen Sie hier den Beitrag von Kathrin Alder in der NZZ vom 16. November.

Ge­schäfts­mie­te-Gesetz auf der Achterbahn

Die Rechtskommission des Nationalrats hat das Covid-19-Geschäftsmietegesetz erneut zur Ablehnung empfohlen. Es sollte ein Anrecht auf die Reduktion von Geschäftsmieten während der eingeschränkten Geschäftstätigkeit in bestimmten Fällen bringen.

Der Nationalrat selber ist entgegen dem Antrag der Kommission Ende Oktober in der Sondersession auf das Gesetz eingetreten. Die Kommission hat den Text nun in der Detailberatung zerpflückt und wieder mehrheitlich zur Ablehnung empfohlen. Die in der Kommission beschlossenen Änderungen werden nun dennoch dem Nationalrat vorgelegt. Wie dieser entscheiden wird, ist völlig offen. Eine Kommissionsminderheit beantragt die Annahme. Es ist vorgesehen, dass beide Räte noch in der Wintersession einen endgültigen Beschluss über das Gesetz fassen.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht vom 9. November von TRAVEL INSIDE.

UBS-Index zeigt Im­mo­bi­li­en­bla­se an

Der Swiss Real Estate Bubble Index der UBS ist im dritten Quartal auf 2,05 gestiegen. Ein Wert ab zwei signalisiert eine Immobilienblase. Ein wesentlicher Grund für das Ungleichgewicht ist die Corona-Krise.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht vom 6. November von investrends.ch.

Markt für Eigenheime bleibt stark

Die Preise für Wohneigentum steigen so stark wie schon lang nicht mehr. Das hat verschiedene Gründe.

Lesen Sie hier den Kommentar von Andrea Martel in der NZZ vom 23. Oktober 2020.

Coronavirus (COVID-19): RK-NR spricht sich gegen das Covid-19-Ge­schäfts­mie­te­ge­setz aus

Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates (RK-NR) sprach sich am FR 09.10.2020 mit 14 zu 11 Stimmen gegen das Covid-19-Geschäftsmietegesetz aus, welches der Bundesrat der Bundesversammlung in Erfüllung von entsprechenden Motionen des National- und Ständerats vorgelegt hat (20.076).

Lesen Sie hier den gesamten Bericht des LawMedia Redaktionsteams vom 12. Oktober.

Die Fa­mi­li­en­woh­nung hat ausgedient

In zwei Dritteln aller Haushalte leben Paare und Singles. Weil grosse Wohnungen für sie zu teuer sind, stehen diese zunehmend leer. Kleine Einheiten sind hingegen rar und begehrt.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel von David Strohm vom 10. Oktober in der NZZ am Sonntag.

Coronavirus verstärkt Trends auf dem Im­mo­bi­li­en­markt

Dank einer raschen aber noch unvollständigen Erholung vom coronabedingten Wirtschaftseinbruch im ersten Halbjahr beschränken sich die unmittelbaren negativen Folgen im Schweizer Immobilienmarkt auf kleinere Teilsegmente. Grössere Sorgen bereiten den Immobilieninvestoren der von der Pandemie beschleunigte Wandel der Arbeitsformen. Sicher ist, dass in Zukunft das Homeoffice einen höheren Stellenwert einnehmen wird und dadurch der Büroflächenbedarf sinkt. Da die Produktivitätswerte im Homeoffice mit der Zeit abnehmen und die Innovationskraft sinken dürften, erwarten wir keine radikale Abkehr vom Büro, sondern eher eine graduelle Anpassung an die neuen Arbeitswelten.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht der CREDIT SUISSE vom 08. Oktober.

Die Zweit­woh­nungs­in­itia­ti­ve hat den Berg­ge­bie­ten geschadet

Mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative wollten die Städter die Verschandelung der Bergregionen stoppen. Sie haben damit aber auch die Arbeitslosigkeit in den Tourismusgebieten erhöht. Es gäbe bessere Wege, das anvisierte Ziel zu erreichen.

Lesen Sie hier den Kommentar von Andrea Martel in der NZZ vom 2. Oktober.

In diesen Metropolen droht eine Im­mo­bi­li­en­bla­se

Trotz der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg sind die Preise für Wohnimmobilien in vielen Grossstädten weltweit munter weiter gestiegen. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben.

Lesen Sie hier den Artikel von Michael Schäfer in der NZZ vom 1. Oktober.

Was bedeutet es für den Bü­ro­flä­chen­markt, wenn sich Home-Office durchsetzt?

Die Corona-Krise trifft den Büromarkt gleich doppelt: Sie hat eine Rezession ausgelöst und der Arbeit von zu Hause aus Schub verliehen. In einer neuen Umfrage gibt fast ein Drittel der Firmen an, weniger Fläche zu benötigen.

Lesen Sie hier den Artikel von Andrea Martel in der NZZ vom 1. Oktober.

Statistisch gesehen haben nach acht Jahren alle Wohnungen in Zürich neue Bewohner

Die Leerwohnungsziffer tendiert gegen null, die Klagen über den ausgetrockneten Wohnungsmarkt nehmen nicht ab. Und doch werden pro Jahr 28 000 Wohnungen in Zürich neu bezogen, wie erstmals publizierte Zahlen zeigen.

Lesen Sie hier den Bericht von Adi Kälin am 29. September in der NZZ.